Blähbauch – Was tun dagegen?

blähungen

Sie sind unangenehm, verursachen Probleme und manchmal auch Schmerzen und Unwohlsein. Die Rede ist von Blähungen.

Was tun gegen Blähungen?
Erste Hilfe, langfristige Strategien und Rezepte.

Die meisten Menschen plagen sie hin und wieder. Manche mehr, manche weniger. Aber gerne darüber reden möchte niemand. 

Dabei sind sie natürlich und meistens nicht bedrohlich.

Allerdings gibt es auch Fälle, in denen dringend etwas gegen einen Blähbauch unternommen werden muss. 

  • Doch was kannst Du gegen Blähungen tun? 
  • Wie gehst Du gegen akute Probleme vor?
  • Wie vermeidest du Blähungen langfristig?
  • Was sind Mittel gegen Blähungen?
  • Und welche Rezepte gibt es gegen Blähungen?

Sind Blähungen ein Problem?

Ein aufgeblähter Bauch ist nicht schön und kann sogar Schmerzen verursachen. Grundsätzlich sind Blähungen erstmal nicht schlimm. Es gibt verschiedenste Ursachen für Luft im Darm.

Man spricht auch von Meteorismus, wenn man dieses Phänomen meint. Hin und wieder muss der Darm einfach Luft herauslassen - das ist ganz normal.

achtung blähungen

Kommt dies aber zu oft vor oder ist sogar schmerzhaft, dann solltest Du etwas dagegen tun.

Denn geht es aber über das reine "Luftrauslassen" hinaus. So können auch Krankheiten oder Lebensmittelunverträglichkeiten dahinter stecken.

Luft im Bauch entsteht etwa bei einer Unverträglichkeit von Fruchtzucker - der sogenannten Fruktoseintoleranz.

Dieser ist vor allem in Obst enthalten, wobei unreifes Obst für die Verdauung noch schlechter ist. Zudem gibt es die Laktoseintoleranz. 

Diese tritt auf, wenn Du den Milchzucker etwa aus Milchprodukten, nicht verträgst. Dann kann es zu Blähungen, Schmerzen und sogar Durchfall kommen. 

Außerdem gibt es seltenere Unverträglichkeiten wie etwa Zöliakie. Eine Zöliakie tritt auf, wenn du den Weizen Gluten nicht verträgst.

Eine Zöliakie kann sogar noch viel gefährlicher als die beiden erstgenannten Unverträglichkeiten sein. 

Hast Du den Verdacht, Du könntest darunter leiden, dann suche bald einen Arzt auf. Das gleiche gilt aber auch für eine schlimme Laktoseintoleranz oder eine Fruktoseintoleranz.

Weitere Blähbauch Ursachen sind

  • eine falsche Ernährung und
  • Stress.

Diese sorgen dann für zu viel Luft im Darm.

Gegen die meisten Beschwerden, sollten sie nicht von einer Krankheit stammen, kannst Du etwas unternehmen. Dafür gibt es geeignete Mittel gegen Blähungen.

  • Aber welche Hausmittel gegen Blähungen gibt es? 
  • Und wie stellst Du deine Ernährung am besten um, damit Du nicht mehr so viel Luft im Magen hast?

Woher kommt die ganze Luft im Bauch?

Zuerst stellt sich die Frage:
Woher kommt eigentlich die ganze Luft im Bauch?

Dafür gibt es eine ganze Reihe von einfachen Gründen: Wer durch

  • Stress
  • Nervosität oder
  • schlechten Angewohnheiten 

zu schnell und hastig isst, der verschluckt sehr viel Luft dabei.

Das nennt man auch Aerophagie.

Schlimm ist das nicht, aber dadurch befindet sich Luft im Darm. Es kommt zum Aufstoßen und zu Blähungen nach dem Essen. 

Zudem entsteht der Großteil der Luft einfach durch die Verdauung selbst. Wenn Magensäuren und Fettsäuren neutralisiert werden, entsteht CO2.

Dieses Gas muss dann irgendwo wieder raus und sucht sich seinen Weg. Gegen einen Blähbauch kannst Du also etwas in der Art und Weise machen, wie Du isst und was Du isst.

  1. Esse langsam und 
  2. kaue vernünftig
tipps blähungen

damit Du nicht zu viel Luft verschluckst. Das ist bereits ein Part.

Ein zweiter ist,

  • was Du zu dir nimmst und
  • was deinem Körper gut tut.

Später schauen wir uns noch an, welche Lebensmittel ganz besonders Flatulenzen verursachen und was Du dagegen tun kannst. 

In manchen Fällen können auch nur noch Medikamente oder der Arzt helfen. Hole Dir deswegen Rat, wenn Du dich sehr unwohl fühlst oder die Probleme mit dem Blähbauch häufig und langfristig auftauchen.

Jetzt geht es darum, die Blähungen Symptome zu ermitteln und dann zu schauen, was Du gegen einen akuten Blähbauch unternehmen kannst. 

Was tun gegen akute Probleme?

Ein aufgeblähter Bauch ist nicht schön und mitunter auch gefährlich. Zu den Blähbauch Ursachen zählt natürlich, dass sich der Bauch sehr gefüllt und prall anfühlt.

Das kann soweit gehen, dass der Bauch Schmerzen verursacht. Das kann außerdem in die Brust und in den Rest des Körpers, etwa auch in die Blase, abstrahlen und ist sehr unangenehm.

Natürlich zählt häufiges Pupsen zu den Symptomen.

Wer mehr als 14 Mal pro Tag Luft ablassen muss, der hat laut einer Stanford Studie Probleme mit der Luft im Magen.

Aber was tut man nun gegen starke Blähungen? 

Schließlich ist so etwas nicht nur unangenehm. Manchmal befindest Du dich in Situationen, in denen du das gar nicht gebrauchen kannst.

Was kannst Du in solchen Momentan also direkt unternehmen? 

In einem Notfall solltest Du es zuerst mit Bewegung versuchen. Diese Bewegung sorgt dafür, dass alles im Körper wieder zirkuliert und die Luft schnell entlassen wird. 

Gehe auf und ab oder suche dir eine andere sportliche Betätigung gegen deinen Blähbauch. So etwas kannst Du vor einem wichtigen Termin oder Treffen versuchen.

Außerdem gibt es gewisse Medikamente, die Du im Notfall gegen Blähungen einsetzen kannst. Bekannt ist vor allem ein Blähungen Medikament:

das pflanzliche Mittel Iberogast.

Diese Tropfen helfen oftmals schnell gegen die ersten Probleme. Auch vorbeugend lassen sich diese Tropfen einnehmen. Sollen die Tropfen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, dann solltest Du zuerst mit deinem Arzt sprechen.

Ein weiteres Blähungen Medikament ist etwa Talcid. Das sind Kaugummis, die gegen deinen Blähbauch helfen.

Zudem gibt es eine Stange weiterer Medikamente.

TIPP:
Doch bevor Du zu viele Mittel einnimmst, solltest Du es auch mit Blähungen Hausmittel versuchen. Auch diese können manchmal schnell helfen und gegen zu viel Luft im Bauch wirken. 

Hausmittel gegen Blähungen

Es muss nicht immer ein Medikament gegen Blähungen sein. Wenn es doch mal zu Blähungen und einem Blähbauch kommen sollte, gibt es einige Hausmittel, auf die schon Großmutter gesetzt hatte.

Und sie funktionieren immer noch. Zu den Blähungen Hausmittel zählen folgende Mittel:

  • Kümmel:
    Tatsächlich gilt Kümmel als das beste pflanzliche Mittel gegen Flatulenzen. Einfach einen frischen Kümmeltee zubereiten oder Kümmelöl auf Zucker einnehmen

  • Wärmflasche:
    Was wir früher schon als Kind gegen Bauschmerzen bekommen haben, gilt immer noch als eine gute Behandlung. Eine warme Wärmflasche regt die Durchblutung im Darm an und wirkt gut gegen die Schmerzen.
     
  • Kreisförmige Bauchmassage:
    Mit einer sanften Massage im Uhrzeigersinn wird ebenfalls die Darmaktivität angeregt und der Blähbauch verschwindet. Je nach Bedürfnis etwas stärker oder weniger stark drücken. Gerne auch in Verbindung mit der Wärmflasche.
     
  • Tees:
    Ja, auch normale Tee-Getränke wirken. Dazu zählen Tees aus Kümmel, Anis oder Fenchel.
     
  • Langsames Essen:
    Dies ist eine Sache, die oft Blähungen verursacht. Wer aber langsam isst, kann schon sehr viel gegen seinen Blähbauch tun.
     
  • Verzichte auf Kaugummis:
    Kaugummikauen regt die Magensäure an weil der Magen denkt, gleich kommt Nahrung. Aber es kommt ja keine. Weil Du nun zu viel Säure im Magen hast, kommt es zu einem Blähbauch.
     
  • Vermeide eine ballaststoffreiche Ernährung:
    Ballaststoffe können Blähungen fördern. Zu ihnen zählen viele Vollkorn- und Getreideprodukte, sowie Soja oder Hulsenfrüchte und viele mehr.

Wie vermeide ich einen Blähbauch?

Es gibt ein paar einfache Wege, um einen Blähbauch von vornherein zu vermeiden. Und das muss nicht zwingend ein Medikament gegen Blähungen sein.

Deswegen schauen wir uns am besten zuerst an, was einen Blähbauch fördert.

Unternimmst Du etwas gegen die folgenden Punkte, dann sind die Chancen gut, dass Du keinen Blähbauch bekommst:

  • Vermeide blähende Speisen und Getränke:
    Dazu zählen Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen oder Bohnen. Aber auch Kohlgemüse wie Wirsing, Sellerie oder Rosenkohl fördern starke Blähungen. Desweiteren solltest Du Milch und Milchprodukte reduzieren. Genauso wie Zwiebelgewächse, wie Zwiebeln, Knoblauch und Lauch allgemein. Auch getrocknetes Obst sorgt für Luft im Darmtrakt. Ebenso unreifes Obst.
     
  • Zu wenig Bewegung:
    Wenn Du dich viel bewegst, beugt das Blähungen vor. Wer zu viel sitzt und nicht rausgeht, der bekommt öfter einen Blähbauch. Kommt aber dein Kreislauf in Schwung, läuft es auch mit der Verdauung besser. Die Beschwerden sollten größtenteils ausbleiben oder sich lindern.

  • psychologische Auslöser
    können ebenfalls zu Darmproblemen und somit für zu viel Luft im Bauch sorgen. Vermindere deinen Stress und tue etwas für deine Ausgeglichenheit. Dein Magen wird es Dir danken.
     
  • Krankheiten:
    Viele Krankheiten und starke Lebensmittelunverträglichkeiten sorgen ebenfalls für zu viel Luft im Bauch. Hast Du den Verdacht, unter einer Krankheit oder einer Lebensmittelunverträglichkeit zu leiden, dann suche möglichst schnell einen Arzt auf. 

Grundsätzlich solltest Du also deine Lebensweise umstellen, wenn dich ein Blähbauch regelmäßig plagt.

Gut dafür sind ein paar passende Rezepte. Diese findest du im nächsten Abschnitt. Sie lindern oder vermeiden deine Blähungen Symptome. 

Rezepte gegen Blähungen

rezepte blähungen

Wenn starke Blähungen größtenteils von der Ernährung kommen, gibt es gute Rezepte gegen diese Darmwinde.

Es ist vor allem wichtig zu wissen, welche Lebensmittel und Getränke Blähungen nach dem Essen verursachen. 

Ein paar hast Du oben bereits gesehen. Dazu kommen aber auch noch säurehaltige Getränke oder Kaffee.

Ja, auch Kaffee kann zu Blähungen führen und deinen Magen anschwellen lassen.

Im Gegenzug gibt es aber selbstverständlich Lebensmittel und Getränke, die gegen Blähungen helfen.

Neben den Tees, die Du bereits kennst, sind das auch noch:

  • Karotten
  • Naturreis,
  • Kürbis- und Sonnenblumenkerne,
  • Leinsamen und
  • Weizenkleie.

Und wie stellst Du deine Ernährung nun auf Rezepte gegen Blähungen um?

Dafür musst Du nur gewisse Lebensmittel weglassen und geeignete Rezepte finden.

Eine gute Auswahl findest du auf diesen Seiten. Bei evidero gibt es nochmals gute Tipps und ein paar Rezepte. In diesem Buch findest du weitere Informationen zu den Lebensmitteln und ein paar gute Rezepte gegen Blähungen. 

Zusätzlich gibt es das Buch

"Das Pups-Tabu - Was wirklich gegen Blähungen hilft - und dem Darm gut tut".

In diesem Buch beschreibt Jan Rein, warum Pupsen als Tabu in der Gesellschaft angesehen wird. Ob es wirklich so schlimm ist und ab wann man etwas dagegen tun sollte. 

Rein zeigt Strategien auf, wie Du deine Lebensweise und Ernährung umstellen kannst. 

Inklusive einiger guter Rezepte:

Ein paar Beispiele sind eine 

  • Tomaten-Zucchini-Suppe,
  • Süßkartoffelscheiben in Tomaten-Kichererbsen-Soße oder
  • Kartoffel-Linsen-Stampf mit Gemüse. 

Aber auch Süßspeisen hat er nicht vergessen. So schlägt er etwa einen

  • Chia-Kokos-Pudding vor, 
  • Pancakes mit Papayapüree oder
  • Mandel-Zimt-Muffins.

Grundsätzlich gibt es also einige Gerichte. Wobei deutlich wird, dass in diesem Themenbereich noch Ausbaubedarf herrscht.

Wichtig für Dich wäre es also, wenn Du auf die genannten, Blähbauch-fördernden Lebensmittel verzichtest und mehr von den guten Produkten und Getränken in deinen Speiseplan einbaust.

So vermeidest Du starke Blähungen. Ein aufgeblähter Bauchgehört nun der Vergangenheit an. 

Fazit: Was tun bei Blähungen?

Du hast gesehen, wie viele Ursachen es für einen Blähbauch gehen kann. Dir Gründe gehen über

  • ein falsches Essverhalten
  • ungünstige Nahrungsmittel und Getränke, die Blähungen fördern,
  • bis hin zu zu wenig Bewegung oder
  • auch psychische Probleme.

Doch gegen viele dieser Dinge kannst Du etwas tun. Seien es Hausmittel oder die richtigen Strategien für eine bessere Ernährung

Du besten Blähungen Hausmittel sind somit

Tees mit Kümmel, Anis oder Fenchel. 

Auch eine Bauchmassage und eine warme Wärmflasche sind gut gegen Luft im Magen. Sollte das alles nichts helfen, so sind auch Medikamente eine Möglichkeit.


Sind die Schmerzen aber zu stark oder dauern zu lange an, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Oftmals können nämlich auch Krankheiten oder starke Lebensmittelunverträglichkeiten Schuld an den Blähungen sein. Dann ist der Rat eines Arztes unerlässlich. 

Wichtig ist es, die Blähbauch Ursachen zu kennen. Diese Gründe und Lebensmittel kannst Du dann bewusst ausschließen und auf eine gesunde Lebensweise setzen. 

Dazu zählen

  • eine ausreichende Bewegung
  • der Abbau von Stress sowie
  • die richtige Ernährung

Welche Rezepte gut für die Verdauung sind und einem Blähbauch vorbeugen, hast Du oben gesehen.

Auch falls Du hier nichts passendes für dich findest, kannst Du deine Rezepte selbst zusammenstellen.

Denn Du weißt nun, welche Lebensmittel nicht gut für dich sind. Aber Du kennst auch diejenigen Produkte, die deiner Verdauung helfen.

Nun kennst Du die Ursachen für Blähungen und was Du dagegen tun kannst. Blähungen und ein Blähbauch sind zwar unangenehm, aber mit den richtigen Strategien sind sie nun kein Problem mehr.

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